5 Dinge, die jeder über eine Lippenunterspritzung wissen sollte:

Volle Lippen mit Hyaluron – 5 Fakten 

Volle, definierte Lippen liegen derzeit voll im Trend! Doch kein Thema bringt selten so viele Mythen, Meinungsverschiedenheiten und Paradoxa mit sich wie die Lippenunterspritzung. Wir erklären euch, welche 5 Dinge wirklich jeder über eine ästhetische Behandlung der Lippen wissen sollte.

1) Das Botox ist des Hyalurons Tod

Fällt der Begriff der Lippenunterspritzung, so lässt diese Aussage in der Regel nicht lange auf sich warten: „Ich verstehe echt nicht, warum sich alle Botox in die Lippen spritzen!“ – Tja, wir auch nicht! Denn um genau zu sein, spritzt sich niemand Botox in die Lippen. Für eine Lippenunterspritzung eignet sich nämlich ausschließlich die aufpolsternde Wirkung der Hyaluronsäure. Hier ein kleiner Leitfaden:

  • Botulinumtoxin: Lähmt die Muskeln und wird daher primär zur Faltenglättung eingesetzt.

  • Hyaluronsäure: Besitzt eine aufpolsternde Wirkung und kann daher als „Füllstoff“ verwendet werden.

2) Schlauchbootlippen sind vom Aussterben bedroht

Wir müssen zugeben: Sogenannte Schlauchbootlippen (immens voluminöse und undefinierte Lippen, die einem Schlauchboot gleichen) gab es in der Vergangenheit öfter zu sehen. Auch prominente Beispiele à la Chiara Ohoven blieben hierbei keine Ausnahme und verfielen der Schlauchboot-Variante. Heute sieht das Ganze zum Glück anders aus! Ziel einer Lippenunterspritzung ist es, den Lippen mehr Fülle und Definition zu verleihen, dabei aber immer die natürlichen Gegebenheiten der Lippenform zu bewahren.

Vor allem bei der ersten Lippenunterspritzung empfehlen unsere M1 Ärzte in der Regel, die Lippe mit einer geringen Menge Hyaluron unterspritzen zu lassen und über mehrere Sitzungen hinweg einen stetigen Volumenaufbau zu schaffen. Somit gehen sie sicher, dass die Lippen nicht unnötig strapaziert werden und die natürliche Beschaffenheit dieser erhalten bleibt. Die Aussage, Lippenunterspritzungen würden immer künstlich aussehen, ist somit ebenfalls hinfällig. Tatsächlich sind die Unterschiede in der Regel sehr subtil.

3) Eine Lippenunterspritzung ist auch ohne Betäubungscreme machbar

Bevor wir uns dem etwas unschöneren Thema „Schmerzen bei einer Lippenunterspritzung“ widmen, möchten wir natürlich darauf hinweisen, dass sich das Schmerzempfinden von Individuum zu Individuum unterscheidet und nur schlecht pauschalisiert werden kann. Dennoch merken wir immer häufiger, dass viele unserer Kunden und Kundinnen den Schmerzpegel einer Lippenunterspritzung in der Regel zu hoch einschätzen – selbst wenn keine zusätzliche Betäubungssalbe vor der Behandlung aufgetragen wird. Denn was viele nicht wissen: Eine Lippenunterspritzung verläuft in der Regel immer mit einer Betäubung! Dies liegt an der Hyaluronsäure selbst. Die meisten gängigen und qualitativ hochwertigen Hyaluronsäuren enthalten nämlich bereits Lidocain – ein lokales Betäubungsmittel, das nach dem ersten Einstich wirkt und die Lippen betäubt.

4) Eine Lippenunterspritzung will gut geplant sein

Zwar verläuft eine Lippenunterspritzung relativ schmerzarm, schnell und unkompliziert ab, dennoch handelt es sich auch bei dieser Unterspritzung um eine medizinische Behandlung, die etwas Organisation erfordert. Damit die Unterspritzung der Lippen überhaupt stattfinden kann, ist u.a. die Einhaltung dieser Aspekte wichtig:

  • 14 Tage vor der Unterspritzung keine Antibiotika einnehmen oder eine Zahnbehandlung durchführen lassen.
  • 14 Tage vor der Behandlung kein Infektgeschehen / Erkältung / Herpes, etc.
  • 7 Tage vor der Behandlung auf Schmerzmittel mit blutverdünnender Wirkung wie z.B. Aspirin verzichten.

Alle weiteren wichtigen Verhaltensregeln findet ihr übrigens hier.

5) Hyaluronsäure hält nicht ewig

Ja, es ist wahr. Der Effekt einer Unterspritzung mit Hyaluron hält zwar über einige Monate an, jedoch nicht für immer. Grund zum Verzweifeln gibt es jedoch nicht: Wer regelmäßig eine Unterspritzung der Lippen durchführt, ermöglicht einen Aufbau des Hyalurons in den Lippen und verlängert dadurch die Wirksamkeit dessen. Auch eine hohe Trinkmenge wirkt sich positiv auf die Haltbarkeit der Hyaluronsäure aus und sorgt dafür, dass sich diese vollends entfalten kann.

Du hast weitere Fragen? Unsere M1 Ärzte beraten dich gern.