Dr. med. Oliver Ludwig Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie

Blogbeitrag Interview mit Dr. med. Oliver Ludwig

Was ist bei einem Beratungsgespräch zur Brustvergrößerung wichtig?

Bereits zu Beginn des Beratungsgesprächs müssen einige wichtige Fragen zur Brustvergrößerung geklärt werden: Welche Vorstellungen hat die Patientin? Hat sie sich bereits beraten lassen oder über den Eingriff belesen? Weiß die Patientin, wie ihre Brüste aussehen sollen? Diese Fragen bilden eine gute Grundlage, auf der das Gespräch fortgeführt werden kann. Dies soll jedoch nicht heißen, dass jedes Beratungsgespräch gleich abläuft. Es gibt schließlich Patientinnen, die konkrete Vorstellungen zu ihrer Brustvergrößerung haben, währenddessen andere sehr unschlüssig sind.

Chirurg oder Patient? Welche Meinung ist wichtiger?

Meine Aufgabe im Beratungsgespräch ist es, Hilfestellung zu geben und die Patientin bei der richtigen Wahl zu unterstützen, indem ich sie über die diversen Möglichkeiten der Brustvergrößerung aufkläre. Dabei respektiere ich die Wünsche meiner Patienten sehr, da diese mit den neuen Brüsten leben und sie schön finden sollen.

Runde oder anatomische Implantate? Welcher Effekt kann mit der jeweiligen Implantatform erzielt werden?

Oftmals haben die Patientinnen von runden und tropfenförmigen (anatomischen) Implantaten gehört, wissen allerdings nicht so richtig, welches Ergebnis sie mithilfe welcher Implantatform erwarten können. Deshalb ist es vor der Brustvergrößerung wichtig zu ermitteln, welchen Effekt die Patientinnen mit dem Implantat erzielen möchten.

Soll ein Dekolleté Effekt mit maximaler Fülle – auch Push-up genannt –  entstehen oder möchte die Patientin lieber natürlich aussehende Brüste haben? Die anatomische Implantatform steht für letzteres und sorgt für ein natürlich aussehendes Dekolleté. Runde Implantate hingegen verleihen den Brüsten den gewollten Push-up-Effekt.

Welche Implantatform ist die richtige für mich?

Die Ausgangslage der Patientin spielt bei der Implantatwahl eine entscheidende Rolle. Ist diese beispielsweise schlank und weist lediglich ein geringes Brustgewebe auf, empfiehlt sich häufig, das Implantat unter den Brustmuskel zu legen. Die Beschaffenheit des Körpers und der natürlichen Brust spielt somit ebenfalls eine wichtige Rolle.