Schweißfüße und Schweißhände

Schweißfüße und Schweißhände

Schwitzen an Händen und Füßen

Krankhaftes Schwitzen an Händen und Füßen ist unerträglich. Nicht nur unangenehm riechende Füße, sondern auch feuchte Händedrücke beeinträchtigen Männer und Frauen im Alltag, Beruf oder bei besonderen Anlässen. Cremes, spezielle Deos und Tabletten verhelfen jedoch meist nicht zum gewünschten Erfolg. Dabei ist die Unterspritzung mit Botulinum eine sehr effektive Möglichkeit das Schwitzen für mehrere Monate zu unterdrücken.

Schweißhände

Das krankhafte Schwitzen an Händen oder umgangssprachlich auch besser bekannt als Schweißhände bezeichnet man medizinisch mit dem Krankheitsbegriff Hyperhidrosis Palmaris. Bei Personen mit Hyperhidrose tritt die vermehrte Schweißbildung vor allem an den Händen auf. Oft beginnen die unangenehmen Probleme mit den Schweißhänden in der Pubertät oder werden vererbt. Übermäßiges Schwitzen an den Handinnenflächen ist keine Seltenheit, da sich die meisten Schweißdrüsen im Bereich der Hände und Füße befinden.

Schweregrad und Symptome

In der Regel erfolgt die Aufteilung der Hyperhidrose in drei Schweregrade, wobei sich die Ausprägung des Schwitzens nach den sichtbaren Symptomen der Handflächen richtet. Bei der leichten Hyperhidrose tritt verstärkt erhöhte Hautfeuchtigkeit auf. Schweißperlen bilden sich bei der mäßig starken Hyperhidrose, dem zweiten Grad. Der dritte Grad, auch starke Hyperhidrose genannt, macht sich durch das Abtropfen von Schweiß bemerkbar. Die Transpiration betrifft auch die Finger, sowie den seitlichen Rand der Hände. Belastung aufgrund des übermäßigen Schwitzens Jeder befand sich schon mal in einer Stress-Situation, in Aufregung oder stand unter hoher Belastung und erlitt dadurch einen Schweißausbruch. Wenn übermäßiges Schwitzen jedoch zum Alltag gehört und die miteinhergehenden Unannehmlichkeiten öfter als gewollt auftreten, muss Abhilfe geschaffen werden. Die Probleme eines Hyperhidrose-Patienten werden leider trotzdem nicht immer gesellschaftlich akzeptiert. Soziale Abgrenzungen, Mobbing und peinliche Situationen und Fragen bezüglich der Schweißhände sind nicht mehr wegzudenken.

Schweißfüße

Krankhaftes Schwitzen unter den Fußsohlen oder auch Schweißfüße, werden medizinisch als Hyperhidrosis Plantaris bezeichnet. Neben den Schweißhänden und dem übermäßigen Schwitzen unter den Achseln, zählen auch die Schweißfüße zu der am häufigsten verbreiteten Form von übermäßigem Schwitzen. Die Füße können dabei triefend nass werden und zu einer Durchfeuchtung der Schuhe führen. Manchmal entstehen durch den Fußschweiß Risse in der Haut und die Fußsohlen und die Zwischenräume der Zehen können schneller von Fußpilz und anderen Infektionen betroffen sein.

Ihr wollt Euch über die Schweißdrüsenbehandlung an den Achseln informieren? Dann lest Euch unseren Blogbeitrag hierzu durch!